Offenes Training im LLZ - Schützenverein Redderschmiede

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Theo Jenny, Benjamin Dietz und Michel Falkus nahmen im Landesleistungszentrum in Kellinghusen am offenen Training der Landesjugendleitung für Schüler, Jugend und Junioren an.
Theo kennt das Landesleistungszentrum bereits, denn im letzten Jahr startete er beim Schleswig-Holstein-Cup und  im Dezember nahm er auch schon an diesem Training teil.
Für Michel und Benjamin hingegen war es totales Neuland. Während auf dem Heimschießstand auf Scheiben geschossen wird, wird im Landesleistungszentrum auf elektronische Anlagen geschossen. Und mit 26 Luftdruckständen ist es auch wesentlich größer als bei uns im Verein.
Nachdem sie sich etwas umgesehen hatten, nahm Pistolen-Landestrainer Jürgen Scheer sie unter seine Fittiche. Da nur unsere beiden Schüler die einzigen Luftpistolenschützen waren, hatten sie an diesem  Tag eine Rundum Betreuung.
Nachdem Jürgen sich informiert hatte, wie lange sie schon schießen und wie ihre Kenntnisse waren ging es los. Zuerst musste natürlich der richtige Stand gefunden werden. Wie linken Arm (bei rechts Schützen) ganz locker runter hängen lassen und den Daumen in den Hosenbund vorne in der Mitte stecken. Aber auch an der Fußstellung wurde gearbeitet. Bevor ihr den ersten Schuss abgebt, müsst ihr richtig eingerichtet sein. Immer alles durchgehen, habe ich die Fußstellung richtig, die linke Hand am Hosenbund, den rechten Arm gerade ausgestreckt und den Finger am Abzug.
Immer wieder ging er das mit Michel und Benjamin durch. Dann ging er auf das Zielen mit Kimme und Korn ein. Wenn der Ablauf nicht passt, müsst ihr absetzten „hämmerte“ er den beiden immer wieder ein. Das Zusammenspiel Auge und Finger muss immer zusammenpassen. Das wichtigste am Anfang sind die Fehlschüsse mit der Luftpistole zu reduzieren.
Auch zeigte er ihnen welche Möglichkeiten es gibt um sich warm zu machen. Zum Beispiel mit zwei oder drei Tennisbällen jonglieren, das lockert die Armmuskulatur auf. Das mit dem Jonglieren muss auch noch ein bisschen geübt werden!
Michel und Benjamin waren ganz begeistert und wollen auf jedem Fall beim nächsten Landestraining wieder teilnehmen. Beim ersten Training auf dem Heimschießstand wurde natürlich nicht gleich alles umgesetzt, aber wenn man sie darauf angesprochen hat, wussten sie schon was sie anders hätten machen sollen.
Als wieder Heimtraining angesagt war, kamen sie ganz stolz in die Halle, wir haben uns schon aufgewärmt, unsere Armmuskulatur ist jetzt locker, so die Beiden.

Auch Theo hat an diesem Tag wieder dazugelernt, bzw. wurde ihm das erlernte wieder ins Bewusstsein geholt.
Zuerst hat er bei Sonja Ostermann mit den Schülern trainiert, da er aber schon viel gelernt hat und dieses auch umsetzt, kam er zu Markus Lais, der die Jugend betreute.

Eine Trainingseinheit war zum Beispiel Zehn Mal mit drei Schuss 23 Ringe zu erzielen. Wenn es mal mit den 23 Ringen nicht klappte, dann hätte er elf, zwölf oder noch mehr Serien schießen müssen, bis er das Ziel erreicht hat. Theo bekam es aber mit zehn Mal hin. Ein bisschen wurde noch an der Fußstellung gearbeitet und die Schaftkappe verstellt. Markus Lais war sehr zufrieden mit Theo, er setzt das gehörte sehr gut um.

Schau aber nicht bei jedem Schuss auf das Ergebnis, dass kommt von ganz alleine, wenn du deine Abläufe automatisiert. Du musst dir nur immer in Erinnerung rufen, was du ändern sollst, und so auch einrichten, sagte Markus Lais. Und wenn du das Gefühl hast, der Anschlag passt nicht, immer wieder neu einrichten.
 
Zum Schluss führte Markus noch ein Finalschießen durch, damit die Jugendlichen mal sehen, wie es ist unter Kommando zu schießen.
 
Auch Theo hat sich schon für das nächste Landestraining am 11. Februar angemeldet.


 
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